Crossing Europe Filmfestival Linz

Koordinator: Crossing Europe Filmfestival gem. GmbH
Förderbereich : MEDIA - European Festivals
Sparte: MEDIA
Laufzeit: 01.10.2023 - 30.09.2025
EU-Zuschuss: € 126.000
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Jedes Jahr im Frühling wird Linz für sechs Tage zum europäischen Kino-Hotspot: Crossing Europe Filmfestival Linz lädt neue Stimmen des europäischen Kinos sowie etablierte Filmgrößen mit aktuellen Arbeiten in die Landeshauptstadt. Publikum, Filmschaffende und Gäste aus dem In- und Ausland können sich an einem cineastischen Deep Dive in die europäische Seele, spannenden Filmgesprächen und einem attraktiven Rahmenprogramm erfreuen. Frei nach dem von den Festivalleiterinnen Sabine Gebetsroither und Katharina Riedler 2025 ausgerufenen Motto „DON’T GIVE UP ON EUROPE“ findet Diversität in all ihren Spielarten Platz im Festivalprogramm, um so der Vielfalt, die diesen Kontinent ausmacht, annähernd gerecht zu werden. Mit Filmen über Menschen in verschiedenen Regionen Europas und ihren Geschichten, die sie verbinden und trennen, mit unterschiedlichen kollektiven Identitäten und Kulturen – europäische Realitäten und Utopien auf großer Leinwand.


CROSSING EUROPE gewährt cinephile Einblicke in einen Kontinent mit komplexer Geschichte, konfliktträchtiger Gegenwart und einer hoffnungsvolleren Zukunft. Dabei soll und darf der Austausch mit den eingeladenen Filmkreativen nicht fehlen, denn Dialog, Diskurs und Reflexion sind integrale Bestandteile des Festivals und das im Zusammenspiel mit Publikum und zahlreichen Veranstaltungspartner*innen. Zudem möchte das Festival vermehrt auch als Plattform für die heimische wie auch die europäische Filmbranche sein und dabei Zukunftsthemen einer Sparte im rasanten Wandel zur Diskussion stellen.

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Uraufführungen sowie international ausgezeichnete Filme, die erstmals in Österreich gezeigt werden. Zu sehen sind filmische Highlights der laufenden Festivalsaison (wie etwa von A-Festivals in Berlin, Cannes, Venedig, Karlovy Vary, Locarno oder San Sebastián) genauso wie ausgewähltes lokales Filmschaffen.


Bei der Filmauswahl ist ausgewogenes Gender-/Diversity-Programming unter Einbeziehung von intersektionalen Gesichtspunkten ein Muss. CROSSING EUROPE legt großen Wert auf die Aufführung von Filmen aus sogenannten „low capacity production countries“, also europäischen Ländern mit einer kleineren bzw. strukturschwachen Filmwirtschaft und von Produktionen, die trotz internationaler Festivalerfolge keinen Platz im regulären Kinobetrieb finden sowie von Produktionen, die sich gängigen künstlerischen Konventionen oder Genrezuschreibungen entziehen. Dem Filmschaffen aus Oberösterreich wird in der Wettbewerbssektion Local Artists eine attraktive Plattform geboten. Hinzu kommen Vermittlungsprogramme und zahlreiche Events im Besonderen für junge Filmemacher*innen und Studierende, die fachlichen Austausch ermöglichen sollen – hier sei u.a. der Filmcampus „Cinema Next Europe Club“ erwähnt.

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In diesem Zusammenhang spielt auch das „junge Publikum“ eine zentrale Rolle. Mit einem eigens für Kinder (ab 5 Jahren) kuratierten Filmprogramm wird der Einbeziehung der nächsten Generation von Filmfans weiter Vorschub geleistet werden. Mit der YAAAS! Jugendschiene bietet CROSSING EUROPE ein ganzheitliches Angebot an Media Literacy, Erwerb von Medienkompetenz und DIY-Videoproduktion für Jugendliche von 15 bis 20 Jahren.

Seit 2025 präsentiert sich das Festival im Besonderen als Netzwerk-Plattform für die europäische und heimische Filmbranche: Der sogennante „Industry Afternoon“ ist als mehrmoduliges Event konzipiert, neben einer Case-Study zum Thema „Ko-Produzieren in Europa“ auch fachspezifischen Input zu aktuellen branchenrelevanten Themen anbietet.
2017 initiierte Crossing Europe das europäische Festivalnetzwerk „Moving Images Open Borders – MIOB“, ein Verbund von internationalen Filmfestivals mit europäischer Programmausrichtung. Ziel ist eine verstärkte Zusammenarbeit auf inhaltlicher und organisatorischer Ebene, um so langfristig ein Best-Practice-Modell für europäische Vernetzung zu etablieren.

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Crossover-Projekte an der Schnittstelle Film/Medienkunst in Kooperation mit Partner*innen vor Ort bereichern das vielgestaltige Line-Up erneut bereichern. Unter dem Label „Crossing Europe @HOME“ werden sämtliche Online-Angebote wie z.B. Live-Streams von Festivalevents, im Rahmen der YAAAS! Jugendschiene produzierte Videos und Streamingangebote (z.B. KINO VOD CLUB, filmfriend.at) gebündelt mit dem Ziel, Festivalinhalte über die Festivalwoche hinaus zugänglich zu machen. Mit weiteren Veranstaltungs-/Kinokooperationen unter dem Label „Crossing Europe goes…“ sollen Festivalfilme zirkulieren, für ein Publikum jenseits der „Festivalcommunity“.


Als Kulturveranstaltung liegt CROSSING EUROPE eine nachhaltige und ressourcenschonende Festivalarbeit/-organisation am Herzen, was mit dem Label „GreenEvent OÖ“ bereits belohnt wurde. Weiterhin ein großes Anliegen und für die Zukunft des Festivals wesentlich ist „Fair Pay“, die faire und angemessene Bezahlung aller Festivalmitarbeiter*innen, sowie ein wertschätzendes und soziales Miteinander im Festivalteam und im Rahmen des Festivals. Dies soll unter anderem durch eine stetigeCrossing Europe Filmfestival Linz_1 © subtext.at Weiterentwicklung des 2024 eingeführten „Code of Conduct“ und der „Crossing Europe Values“ gewährleistet werden.


Resümee/Status: Die Festivalausgaben 2024 und 2025 wurden erfolgreich abgeschlossen, die nächste Edition (28. April bis 3. Mai 2026) ist bereits in Vorbereitung und wird erneut durch das CREATIVE EUROPE MEDIA-Programm unterstützt.

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