ESFN – European Short Film Network
- International Short Film Festival Oberhausen (DE)
- Go Short (NL)
- IndieLisboa (PT)
- Uppsala International Short Film Festival (SE)
- 25 FPS (HR)
Das European Short Film Network (ESFN) vereint europäische Kurzfilmfestivals mit dem Ziel, durch partnerschaftliche Zusammenarbeit nachhaltige Strukturen, neue Präsentationsformen und einen stärkeren europäischen Austausch zu fördern. Das Netzwerk umfasst derzeit sechs Festivals aus sechs verschiedenen europäischen Ländern. Kern des Projekts ist THIS IS SHORT, eine kuratierte Streamingplattform für europäische Kurzfilme. Sie ergänzt die physische Festivalzirkulation und schafft internationale Sichtbarkeit über nationale und zeitliche Grenzen hinweg. Das Programm bietet eine enorme Vielfalt, die von aktuellen Themen und preisgekrönten Filmen bis zu Retrospektiven oder Specials reicht.
Neben der Plattform realisiert das Netzwerk eine gemeinsame Filmreihe zum Thema analogem Film, Panels, Workshops, Netzwerktreffen sowie Arbeitsgruppen zu Themen wie Nachhaltigkeit, Diversität und Publikumsentwicklung. Daraus hervorgegangen ist u.a. der „Code of Sustainability“, den die Festivals gemeinsam ausgearbeitet und sich somit zu verschiedenen Nachhaltigkeitskriterien bekannt haben. Zudem wurde eine gemeinsame Panelserie zu neuen Realitäten im Festivalbetrieb initiiert, die 2025 in einem Essayreader gemündet hat. Im Jahr 2023 lief bspw. ein Programm der Schule Friedl Kubelka für Unabhängigen Film als Teil der analogen Filmreihe bei allen Festivals, während sich 2025 dem Spannungsfeld von Digital- und Analogprojektion gewidmet wurde.
Durch gemeinsame Kuration, Wissenstransfer und Ressourcenteilung stärkt das ESFN die Sichtbarkeit europäischer Kurzfilmkultur und schafft stabile, grenzüberschreitende Strukturen. THIS IS SHORT ist in der Kurzfilmbranche für seine Kuratierung und für die Verbreitung europäischer Filme anerkannt. Zusätzlich zur Weiterführung der bisherigen Aktivitäten liegt der Fokus in der nächsten Phase auf neuen technischen Features der Streamingplattform, besserer Zugänglichkeit durch ein Pay-What-You-Can Abo-Modell und die Einbindung weiterer Partnerinstitutionen und -festivals bei der Gestaltung des Programms.