Das neue Creative Europe Programm 2021-2027

Das aktuelle Creative Europe Programm läuft mit Ende des Jahres 2020 aus. Es steht fest, dass es ein Folgeprogramm zur Förderung des Kunst- und Kultursektors geben wird.

Das neue Creative Europe Programm (2021-2027) wird wie bisher als eigenständiges Förderprogramm mit drei Bereichen weitergeführt: Kultur, MEDIA und sektorübergreifende Maßnahmen. Schwerpunkte im neuen MEDIA Programm sollen unter anderem die Entwicklung von noch mehr europäischen Inhalten, innovatives Storytelling und die Unterstützung von noch mehr Kinos mit europäischem Programm sein. Studien, die im Laufe des MEDIA Programms durchgeführt wurden, haben gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene ist, weshalb die Gründung eines europäischen Netzwerks von VoD Plattformen und mehreren Netzwerken von europäischen Festivals ebenso unterstützt werden sollen wie gesamteuropäische Vertriebsstrategien. In den Fokus gerückt werden sollen auch die Themen Green Filming und Gender Equality. Der Garantiefonds, der kleinen und mittleren Unternehmen im Kunst- und Kulturbereich den Zugang zu Finanzierungsinstrumenten erleichtern soll, wird im Rahmen einer neuen Schiene („Invest EU“) weitergeführt werden.

Derzeit laufen die Verhandlungen der Europäischen Kommission mit dem Rat und dem Europäischen Parlament über die gesetzliche Grundlage und das Budget für das Förderprogramm 2021-2027. Der aktuelle Vorschlag der Kommission sieht 1,5 Mrd. Euro dafür vor. Erst wenn diese Verhandlungen abgeschlossen sind und der mehrjährige Finanzrahmen beschlossen wurde, können die ersten Calls des neuen Programms veröffentlicht werden. Das endgültige Budget für das Creative Europe Programm wird im Rahmen des mehrjährigen Finanzrahmens festgesetzt, der Beschluss ist für Dezember 2020 vorgesehen. Kommission, Parlament und Rat haben ihre Budgetvorschläge gemacht, nun muss in den Verhandlungen ein Kompromiss gefunden werden.

Weitere Informationen zum neuen Creative Europe Programm finden Sie auf der Website der Europäischen Kommission. Bitte beachten Sie, dass der auf dieser Seite genannte Budgetvorschlag (1,1 Mrd. Euro) nicht mehr aktuell ist.

Wir informieren Sie auf der Website und im Newsletter über neue Entwicklungen.

(veröffentlicht am 21.10.2020)

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