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Cross Sectoral Call (CREA-CROSS-2026-JOURPART): JOURNALISM PARTNERSHIPS PLURALISM
04. Februar 2026
Die europäischen Nachrichtenmedien spielen eine entscheidende und wertvolle Rolle in Europa. Dennoch stehen sie vor zahlreichen Herausforderungen. Die wirtschaftliche Nachhaltigkeit des professionellen Journalismus ist unter Druck geraten, was zum Teil auf den digitalen Wandel zurückzuführen ist, bei dem sich die Leser auf Online-Quellen verlagern und die traditionellen Nachrichtenkanäle Werbeeinnahmen verlieren. Viele Medien auf lokaler Ebene und solche, die ihr öffentliches Interesse über den Profit stellen, mussten schließen, was den Medienpluralismus schwächt und das gute Funktionieren der Demokratie gefährdet.
Thema 2: “Journalism Partnerships - Pluralism” Neben einem rein wirtschaftlichen Aspekt tragen unabhängige Medien zur Wahrung der wesentlichen Grundsätze der Medienfreiheit und des Pluralismus bei. Dieses Thema zielt auf den Schutz von Medienbereichen ab, die für die Demokratie und die Bürgerbeteiligung von besonderer Bedeutung sind, wie etwa lokale und regionale Medien, Bürgermedien, investigativer Journalismus und Organisationen, die Nachrichten von öffentlichem Interesse liefern. Die Unterstützung richtet sich an Organisationen mit Erfahrung im Medienbereich, die cascading grants (d. h. Weitervergabe/Unterstützung an Dritte) gewähren.
Nähere Infos und Antragsunterlagen auf dem FTOP (EU Funding & Tenders Portal)