EU-Kulturpolitik

1993 wurde mit dem Kulturartikel im EU-Vertrag von Maastricht die Rechtsgrundlage für das kulturpolitische Engagement der EU geschaffen.

Zu den wichtigsten Errungenschaften zählen das EU-Programm Creative Europe, die Europäischen Kulturhauptstädte und die mehrjährigen Arbeitspläne für Kultur.

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Veranstaltungen

© Bundeskanzleramt
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Rückblick

5. Dezember 2019: Arts for Health
1. Oktober 2019: Klimawandel

Verhandlungen zu Creative Europe 2021-2027

Im Mai 2018 legte die Europäische Kommission den Vorschlag zum Creative Europe Programm 2021-2027 vor. Nach intensiven Verhandlungen wurde unter österreichischem EU-Ratsvorsitz eine Einigung auf Ratsebene erzielt ("Partielle Allgemeine Ausrichtung"). Das Europäische Parlament stimmte im März 2019 ab. Die Trilogverhandlungen wurden im Oktober 2019 aufgenommen, bislang haben drei Triloge stattgefunden.

Bei einem Stakeholder-Treffen im Bundeskanzleramt im Mai 2019 wurden die wesentlichen Übereinstimmungen und Divergenzen zwischen Rat und Europäischem Parlament diskutiert. Stellungnahmen können gerne jederzeit an international-kultur@bka.gv.at übermittelt werden.

Aktuelles von den EU-Expertengruppen

Seit 2008 werden im Rahmen des EU-Arbeitsplans für Kultur thematische Expertengruppen eingesetzt, damit sich die Mitgliedstaaten über nationale Initiativen austauschen und gemeinsame Empfehlungen ausarbeiten.

2019 wurden Abschlussberichte zu den Themen Kulturerbeberufe im Wandel, Verbreitung europäischer Filme, Kultur und sozialer Inklusion sowie nachhaltiger Kulturtourismus veröffentlicht. 

Der unter österreichischem EU-Ratsvorsitz beschlossene EU-Arbeitsplan für Kultur 2019-2022 sieht sieben neue Expertengruppen vor, unter anderem haben bereits die EU-Expertengruppen zu Geschlechtergleichstellung, audiovisuellen Ko-Produktionen und Baukultur ihre Arbeit aufgenommen.