EU-Kulturpolitik

1993 wurde mit dem Kulturartikel im EU-Vertrag von Maastricht die Rechtsgrundlage für das kulturpolitische Engagement der EU geschaffen.

Zu den wichtigsten Errungenschaften zählen die EU-Kulturförderung im Rahmen des Creative Europe Programms, die Europäischen Kulturhauptstädte und der mehrjährige EU-Arbeitsplan für Kultur.

Viele EU-Mitgliedstaaten, so auch Österreich, setzen Maßnahmen zum grünen und digitalen Wandel im Rahmen des Wiederaufbaufonds "NextGenerationEU" und ihrer Aufbau- und Resilienzpläne um.  

Veranstaltungen

© Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport
© Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport
14. Oktober 2022  Dornbirn
Themenforum „New European Bauhaus“

Aktuelles von den EU-Expert:innengruppen

Seit 2008 werden im Rahmen des EU-Arbeitsplans für Kultur thematische Expert:innengruppen für eineinhalb Jahre eingesetzt. Das Ziel ist der Austausch über Good Practice und die Ausarbeitung von gemeinsamen Empfehlungen für Politik und Praxis.

Im EU-Arbeitsplan für Kultur 2019-2022 wurden sieben EU-Expert:innengruppen vorgesehen. Folgende Abschlussberichte sind bereits veröffentlicht: Kultur und nachhaltige Entwicklung, Kulturerbe und Klimawandel, Gender Equality, hochwertige Architektur und gebaute Umwelt, Mehrsprachigkeit und Übersetzungen, audiovisuellen Ko-Produktionen. Die EU-Expert:innengruppe zu Arbeitsbedingungen im Kunst- und Kulturbereich wird ihren Bericht Mitte 2023 vorlegen.

Derzeit wird unter tschechischem EU-Ratsvorsitz der neue EU-Arbeitsplan für Kultur 2023-2026 verhandelt, der im EU-Kulturministerrat am 29. November 2022 beschlossen werden soll.