EU-Arbeitsplan für Kultur 2019-2022

EU-Kulturministerrat 27.11.2018 © Europäische Union
EU‑Kulturministerrat am 27. November 2018 in Brüssel © Europäische Union

 

Unter österreichischem Ratsvorsitz wurde am 27. November 2018 der EU-Arbeitsplan für Kultur 2019-2022 verabschiedet, der folgende fünf Schwerpunktthemen mit rund vierzig Maßnahmen umfasst:

  1. Nachhaltigkeit des Kulturerbes
  2. Beitrag von Kultur zum Zusammenhalt in der Gesellschaft
  3. Unterstützung von Kultur- und Kreativschaffenden und europäischen Inhalten
  4. Gleichstellung der Geschlechter
  5. Internationale Kulturbeziehungen

 

2019 werden unter anderem folgende Maßnahmen umgesetzt:

 

EU-Expertengruppen

Aktuell arbeiten folgende EU-Expertengruppen. Die österreichischen Expertinnen werden vom Bundeskanzleramt nominiert.

  • Gender Equality (Ö: Heidemarie Meissnitzer und Pia Schölnberger, BKA)
  • Audiovisuelle Ko-Produktionen (Ö: Gabriele Kranzelbinder, KGp GmbH) 

 

Berichte von früheren EU-Expertengruppen:

 

Dialog mit dem Kultursektor

Europäisches Kulturforum 2017 © Europäische Kommission
Europäisches Kulturforum 2017 © Europäische Kommission

Die Europäische Kommission führt die Dialogreihe "Voices of Culture" mit Expertinnen und europäischen Interessensverbänden aus dem Kultursektor durch. Dabei werden themenbezogene Arbeitsgruppen eingesetzt (aktuelle Beispiel: Gender Equality). Des Weiteren findet alle zwei bis drei Jahre das "European Culture Forum" mit rund 1000 TeilnehmerInnen aus ganz Europa statt, zuletzt am 7. und 8. Dezember 2017 in Mailand.

Die Abteilung für europäische und internationale Kulturpolitik im Bundeskanzleramt informiert laufend über aktuelle EU-Themen und führt Veranstaltungen durch.