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Am 8. April 2020 fand eine informelle Videokonferenz der EU-KulturministerInnen statt, in welcher ein Austausch über die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Kultur- und Kreativsektor, diesbezügliche nationale Maßnahmen und mögliche Schritte auf EU-Ebene erfolgte. Als Follow-up wurde vom kroatischen EU-Ratsvorsitz eine Deklaration vorbereitet, die am 30. April 2020 auf der Website des Ratsvorsitzes veröffentlicht wurde.

 

Die Deklaration wurde von 26 EU-KulturministerInnen unterzeichnet, nur Ungarn hat sich nicht der Deklaration angeschlossen. Österreich hat sich für die Flexibilität des Creative Europe Programms und Digitalisierungsinitiativen eingesetzt, was schließlich in die finale Fassung der Deklaration aufgenommen wurde.

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Die EU-KulturministerInnen diskutierten erstmals per Video die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Kunst- und Kultursektor und erörterten mögliche Maßnahmen zur Milderung der negativen Auswirkungen der Krise. Solidarität und anhaltende gemeinsame Anstrengungen sind notwendig, um den Kunst- und Kultursektor nachhaltig abzusichern.

Für “Creative Europe” wurde seitens der Europäischen Kommission größtmögliche Flexibilität zugesichert. Als erster Schritt wurden laufende Calls verlängert und neue adaptiert. Eine für Mai geplante Ausschreibung im Bereich darstellende Kunst (€ 2 Mio) wird einen Schwerpunkt auf online und virtuelle Maßnahmen setzen. Für MEDIA wurde im Rahmen von „Europa Cinemas“ eine Förderung für Kinos (€ 5 Mio) angekündigt. Für laufende Creative Europe-Projekte besteht die Möglichkeit, sich im Fall von Absagen oder Verschiebungen auf die „Force Majeure“-Klausel zu berufen, Projektträger werden gebeten, mit ihrem EACEA-Project Officer in Kontakt zu treten.

Die Europäische Kommission plant, eine Plattform für Stakeholder einzurichten, über die „Best Practices“ ausgetauscht und Maßnahmen vorgeschlagen werden können. Über die Social Media Kampagne #CreativeEuropeAtHome# sind Projektträger dazu aufgerufen, bestehendes Material online zu stellen.

 

Link zur Presseaussendung des kroatischen Ratsvorsitzes