Imagine Peace

Koordinator: Essen Light Festival – Essen Marketing GmbH (DE)
Mitorganisatoren:
  • Universität Innsbruck (AT)
  • Eurac Research (IT)
  • Fjord Oslo – Fjord Studio AS (NO)
  • Copenhagen Light Festival (DK)
  • Water Light Festival (IT)
  • Visualia Festival of Light – Visualia d.o.o. (HR)
Förderbereich : Kultur - mittlere Projekte (bis 1.000.000 EUR)
Sparten: Bildende Kunst, Interdisziplinär
Laufzeit: 01.11.2024 - 30.04.2027
EU-Zuschuss: € 899.510
© Imagine Peace

Imagine Peace ist ein von Creative Europe kofinanziertes europäisches Kooperationsprojekt, das Lichtkunst als Medium nutzt, um Fragen von Frieden, gesellschaftlichem Zusammenhalt und Nachhaltigkeit sichtbar zu machen und zur Reflexion anzuregen. Fünf renommierte Lichtfestivals – das Water Light Festival Brixen (Italien), das Copenhagen Light Festival (Dänemark), das Essen Light Festival (Deutschland), das Fjord Oslo (Norwegen) und das Visualia Festival of Light (Kroatien) – sind dabei auf einer gemeinsamen kulturellen Plattform verbunden. Frieden wird dabei nicht abstrakt behandelt, sondern in Form künstlerischer Installationen, partizipativer Formate und im öffentlichen Raum erlebbar gemacht.

Die Universität Innsbruck ist gemeinsam mit dem Institut für Public Management von Eurac Research als wissenschaftliche Partnerin eingebunden und ist insbesondere an der Entwicklung und Anwendung von Nachhaltigkeitsaudits, Befragungen und Wirkungsanalysen beteiligt.

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Diese erfassen die ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimensionen kultureller Veranstaltungen auf Management-, Prozess- und Ergebnisebene und beziehen Besucher:innen aktiv ein, um ihre Wahrnehmung von Nachhaltigkeit, kultureller Teilhabe und Gemeinschaftsgefühl zu untersuchen.

Das Audit dient dabei nicht als Zertifizierungsinstrument, sondern als Grundlage für Lernen und Reflexion für die Festivalpartner.

Der europäische Mehrwert liegt in der engen Zusammenarbeit von Festivalpraktiker:innen und Forschungseinrichtungen aus sechs Ländern. Durch den Austausch von Methoden, Erfahrungen und Daten entstehen übertragbare Erkenntnisse dazu, wie Kulturveranstaltungen nachhaltiger gestaltet und als Orte des Dialogs, der Offenheit und des kulturellen Austauschs weiterentwickelt werden können. Die Universität Innsbruck und Eurac Research begleiten diese Prozesse wissenschaftlich und entwickeln daraus praxisnahe Empfehlungen für zukünftige Festivaleditionen in Europa und weltweit.

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