INHERIT: Hiking Heritage Trails

Koordinator: CENTAR ZA URBANI RAZVOJ UDRUZENJE (RS)
Mitorganisatoren:
  • Museumsverein Klostertal (AT)
  • GORNJESAVSKI MUZEJ JESENICE (SI)
  • AGA ASSOCIACAO GEOPARQUE AROUCA (PT)
Förderbereich : Kultur - kleine Projekte (bis 200.000 EUR)
Sparten: Interdisziplinär, Kulturerbe
Laufzeit: 01.11.2024 - 31.10.2026
EU-Zuschuss: € 199.969
© Inherit

Viele Kulturerbestätten in den Bergregionen Europas sind schwer zugänglich, was zu Vernachlässigung, Verfall und mangelnder Überwachung führt. Traditionelle Kulturerbe-Einrichtungen haben oft Schwierigkeiten, die Ressourcen für regelmäßige Inspektionen dieser Stätten aufzubringen. Bergsteiger hingegen besuchen diese Orte häufig und sind daher ideale Kandidaten, um bei der Dokumentation und dem Schutz des Kulturerbes mitzuwirken. Indem das Projekt sie mit digitalen Werkzeugen und speziellen Schulungen ausstattet, stellt es sicher, dass sie diese Kulturgüter verantwortungsbewusst identifizieren, melden und bekannt machen.

INHERIT bringt vier wichtige Partnerorganisationen aus Serbien, Slowenien, Österreich und Portugal zusammen, die jeweils über Fachwissen in den Bereichen Kulturerbe-Erhaltung und Outdoor-Tourismus verfügen. Das Projekt zielt darauf ab, ein gemeinschaftliches europäisches Netzwerk für nachhaltigen Kulturerbe-Schutz zu schaffen, indem digitale Werkzeuge entwickelt, Fachkräfte geschult und das öffentliche Engagement gefördert werden. Das Projekt konzentriert sich auf vier Kernsäulen: Bildung, digitale Innovation, Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung, Nachhaltigkeit und europäische Wirkung.

© Inherit

 

Der Museumsverein Klostertal bearbeitet im Projekt zwei Wanderrouten: den Arlbergweg von St. Christoph bis nach Bludenz und den Flexenweg als Rundweg ausgehend von Stuben am Arlberg. Vom 6. bis 8. Oktober 2025 fand im Klostertal Museum in Wald am Arlberg, Österreich, die INHERIT-Fortbildung für Kulturerbe-Experten statt, an der Projektpartner aus Portugal, Serbien, Slowenien und Österreich teilnahmen. Im Mittelpunkt der Fortbildung stand die Erforschung neuer Ansätze zum Schutz, zur Erhaltung und zur nachhaltigen Förderung des Kulturerbes; dabei bot sich den Teilnehmer:innen die Gelegenheit, Wissen, Erfahrungen und Perspektiven aus verschiedenen europäischen Kontexten auszutauschen.

Im Laufe von drei Tagen kamen die Teilnehmer:innen zusammen, um innovative Ansätze zur Erhaltung und Förderung des Kulturerbes zu erörtern und darüber nachzudenken, wie das Kulturerbe geschützt werden kann, ohne dabei seine Relevanz für lokale Gemeinschaften und Besucherinnern sowie Besucher zu verlieren.

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