MUSICVILLE – THE GREEN EUROPEAN OPERA

Koordinator: GLASBARIUM (SI)
Mitorganisatoren:
  • Artikel-VII-Kulturverein für Steiermark - Pavelhaus (AT)
  • LAB 852 d.o.o. (HR)
Förderbereich : Kultur - kleine Projekte (bis 200.000 EUR)
Sparte: Musik
Laufzeit: 01.01.2023 - 31.12.2024
EU-Zuschuss: € 199.000
© Filip Kovačević

Musicville – the European green opera erforschte die Faszination der Oper als Gesamtkunstwerk und verband Musik, Sprache und visuelle Kunst mit dem Kernthema Natur und Umwelt. Zudem untersuchte das Projekt die Rolle darstellender Kunst im ländlichen Raum, ihren Einfluss auf nachhaltigen Tourismus und setzte auf co-kreatives, genreübergreifendes Arbeiten.
Drei Institutionen brachten unterschiedliche Zugänge ein: LAB852 (HR) mit Fokus auf bildender Kunst, Glasbarium (SI) auf Musik und das Pavelhaus (AT) auf Sprache und Kultur. Gemeinsames Ziel war ein partizipativer, spartenübergreifender Ansatz.

Ziele und Prioritäten
Ziel war es, Oper neu zu interpretieren und mit regionalen Inhalten zu füllen. Im Mittelpunkt stand der Austausch zwischen Generationen, Genres und Zugängen. Externe Expert:innen gaben Impulse zu „Oper neu denken“ und „nachhaltig produzieren“. Wichtig war zudem, eine ökologisch nachhaltige Produktion zu schaffen, die auch langfristig erlebbar bleibt.

Aktivitäten
Zentrale Aktivitäten waren ein offener Call, Studienbesuche (Pavelhaus, SO-Steiermark, Museum des Wahnsinns/Trate, Monument auf Petrova Gora), Residenzen, Mentoring, Online-Workshops, Co-Creation, Co-Produktion und Opernaufführungen an drei Orten.

Europäischer Mehrwert
Alle Spielorte lagen in Grenzregionen mit komplexer Geschichte. Das Projekt förderte das Verständnis für unterschiedliche Geschichtsbilder und Lebensrealitäten an den „Rändern Europas“ – ein wesentlicher kultureller und sozialer Mehrwert.

Resümee/Ergebnisse
Die Zusammenarbeit zeigte: Neben künstlerischer Qualität ist die menschliche Ebene entscheidend. Sprachliche Hürden, unterschiedliche Sichtweisen und Charaktere forderten Kommunikation und Offenheit – und führten zu neuen Kooperationen. Pavelhaus und Glasbarium reichten ein Folgeprojekt mit Partnern aus Kroatien, Ungarn und Italien ein. Publikum und Kritiker lobten die emotionale Wirkung, die Verbindung von Einfachheit und multimedialen Elementen. Die Aufführung in Trate erreichte bis Oktober 2025 über 105.000 YouTube-Aufrufe.

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