The Arts of Resistance (TAoR)
- Universität für Angewandte Kunst (AT)
- MSU Museum of Contemporary Art (HR)
- Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (DE)
Das Projekt The Arts of Resistance erforscht historische, kulturelle, pädagogische und politische Zusammenhänge des Widerstands gegen Faschismus und nutzt dabei einen ko-kreativen Zugang im Rahmen eines internationalen Austauschformates. Ausgehend von Umberto Ecos Definition des Faschismus erforschen junge Menschen unterschiedlicher geografischer und sozialer Hintergründe die lokale Geschichte, erarbeiten gemeinsam Kunstwerke und bringen diese in Gedenk- und Ausstellungsräume. Das Projekt öffnet ein paneuropäisches Verständnis von aktuellem und historischem Faschismus, und erkundet künstlerische Methoden, um solchen Tendenzen entgegenzuwirken. Fragen zu Europa als Friedensprojekt, zu europäischer Identität und zu Widerstand gegen den Faschismus wurden diskutiert und dann ko-kreativ in Kunstwerke übersetzt, die in der Ausstellung im MSU Museum für zeitgenössische Kunst in Zagreb eröffnet wurde zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa. Der projektleitende Verein HASENHERZ kooperierte mit der Universität für angewandte Kunst und der HBK Hochschule für Künste Braunschweig.
The Arts of Resistance umfasst ein Multiplikator:innentreffen an der HBK zur Planung des Projektverlaufs und der Forschungsaktivitäten in Braunschweig, Wien und Zagreb sowie eine zehntägige Austauschwoche an der Universität für angewandte Kunst Wien. Dieses Treffen brachte internationale Künstler:innen zusammen, darunter selma banich, eine Performancekünstlerin aus Kroatien, Jo O’Brien, ein:e in Vancouver lebende Künstler:in und Forscher:in, Martin Krenn, österreichischer Künstler, Forscher und Kurator, Ruth Mateus-Berr, Konzeptkünstlerin und Pädagogin, Singer-Songwriter Robert Rotifer, Künstlerin und Aktivistin Jo Schmeiser, Ana Škegro, leitende Kuratorin und Leiterin der experimentellen Forschung am MSU Zagreb, Barbara Staudinger, Direktorin des Jüdischen Museums Wien, u. a. Eine Open-Access-Publikation reflektiert und dokumentiert das Projekt und wird im Verlag für moderne Kunst veröffentlicht.