UREHERIT
Architects for Heritage in Ukraine: Recreating Identity and Memory
- Bundeskammer der Ziviltechniker:innen BKZT (AT)
- Architects Sweden (SE)
- Royal Danish Academy, The Institute of Technology and Architecture IBT (DK)
- Romanian Order of Architects OAR (RO)
- The National Council of Architects, Planners, Landscapers and Conservationists CNAPPC (IT)
- Federal Chamber of German Architects BAK (DE)
- Estonian Association of Architects (EE)
- The National Union of Architects of Ukraine (UA)
- Ro3kvit: Urban Coalition for Ukraine (UA)
- Kharkiv School of Architecture (UA)
Interdisziplinäre Teams aus ukrainischen und europäischen Denkmalschutzfachleuten, Architekt:innen, Planer:innen, Ingenieu:innen und Beamten lokaler Behörden und Gemeinden ukrainischer Städte tauschen in verschiedenen Formen – Fachworkshops, Seminaren, öffentlichen Veranstaltungen, Forschungsarbeiten usw. – und verschiedenen Themen ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus und experimentieren mit dem Ziel, Kompetenzen im Bereich des Denkmalschutzes, der Wiederbelebung kulturell bedeutender Projekte sowie der Stärkung lokaler Gemeinschaften als Instrument für den Wiederaufbau einer demokratischen und nachhaltigen Ukraine mit einer einzigartigen und dennoch europäischen kulturellen DNA aufzubauen.
Die Bundeskammer der Ziviltechniker:innen ist im Rahmen des Projektes dafür zuständig, gemeinsam mit der Ukrainischen Architektenunion die Potentiale des Architekturwettbewerbs als transparentes und nicht korruptionsanfälliges Verfahren und besonders geeignetes Instrument zur nachhaltigen Erhaltung und Wiederherstellung des kulturellen Erbes und der Sicherung der Qualität der Baukultur zu definieren und seine Verwendung in der Ukraine zu unterstützen.
Die Umsetzungsmaßnahmen reichen von der beratenden Unterstützung von aktuellen ukrainischen Gesetzgebungsinitiativen zur Verankerung des Wettbewerbs hin zur Unterstützung von ukrainischen Beschaffungsbehörden und Planer:innen, die den Architekturwettbewerb nutzen wollen.
Das wurde durch folgende Maßnahmen umgesetzt
- Wissenstransfer über Rolle und Rahmenbedingungen für Wettbewerbe in zahlreichen europäischen Ländern
- Workshops und Weiterbildungsmodul zum Thema Architekturwettbewerb
- Anbindung ukrainischer Architekt:innen an ein online Netzwerk für europäische Wettbwerbsexpert:innen
- Erstelleung einer electronischen Checkliste
Im Rahmen des Projektes wurde von der litauischen Architektenkammer ein Architekturwettbewerb abgewickelt, der ein „ready-to-implement and free-to-use“ anpassbares technisches Design für neue Schulen in der Ukraine zum Ziel hatte, das auch ein Vorzeigeprojekt im Rahmen des New European Bauhaus Lab der Europäischen Kommission wurde.