Cosmologies of Care and Conviviality

Cosmologies of Care and Conviviality - New Narratives in Curatorial Practice

Koordinator: Mezekere. Centering Arts of the Global Majority and Diaspora (AT)
Mitorganisatoren:
  • Metro54 (NL)
  • The Recovery Plan (IT)
Förderbereich : Kultur - kleine Projekte (bis 200.000 EUR)
Sparte: Bildende Kunst
Laufzeit: 01.03.2026 - 29.02.2028
EU-Zuschuss: € 200.000
© Marisel Bongola

 

COCACO ist ein Kooperationsprojekt von 3 europäischen Partnern: Dem Verein und Kunstraum MEZEKERƎ (bestehend seit 2009, lange unter dem Namen oca: migrations, minorities, arts) in Wien, der Associazione Culturale BHMF – The Recovery Plan (Florenz) und Metro54 (Amsterdam). Das Projekt zielt darauf ab, ein neues europäisches Netzwerk von Kunstinstitutionen zu initiieren und zu festigen, die gemeinsame Werte, eine gemeinsame künstlerische und kuratorische Vision sowie eine strategische Ausrichtung teilen.

Diese entstehende Koalition definiert sich durch: die Fokussierung auf globale und diasporische Perspektiven innerhalb des europäischen Kulturfeldes; die aktive Einbindung von Publikumsgruppen aus der Global Majority; und die Entwicklung und Anwendung eines auf Fürsorge und Community basierenden kuratorischen Ansatzes.

© Reshma Heath

Im Zentrum des Projekts steht ein gemeinsamer kuratorischer Austausch – ein Prozess der Co-Kreation, gegenseitigen Befruchtung und theoretischen Fundierung –, der die Grundlage für einen gemeinsamen kuratorischen Rahmen bildet. Dieser Rahmen wird nicht nur als intellektuelles Rückgrat des neuen Netzwerks dienen, sondern auch als Einladungsplattform für zukünftige Partner und Kooperationspartner in ganz Europa. Er definiert neu, wie sich Kunstinstitutionen politisch, strukturell und kuratorisch auf eine inklusive, emanzipatorische kulturelle Zukunft ausrichten können.

Durch eine verflochtene Methodik aus gemeinsamer Forschung, Wissensaustausch, Kapazitätsaufbau, lokalen künstlerischen Umsetzungen und transnationalem institutionellem Austausch schafft das Projekt sowohl eine dauerhafte Basis für erweiterbare Zusammenarbeit als auch nachhaltige kuratorische Rahmenbedingungen, die Partizipation und strukturellen Wandel fördern. Es entwirft eine neue Vision davon, wie kulturelle Räume konzipiert, kuratiert und gemeinsam bewohnt werden.

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